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Die fleißigen Höhlenbauer
Im
Gegensatz zu seinem Verwandten, dem Hamster, braucht die Rennmaus Gesellschaft.
In der Natur leben Rennmäuse in Familienverbänden zusammen.
Als Haustier muss man sie auf jeden Fall paarweise halten. Zwei Brüder
vertragen sich in der Regel gut, Männchen und Weibchen natürlich
auch. Das Männchen muss man kastrieren lassen, sonst weiß
man nicht wohin mit dem Mäusenachwuchs.
Als Mäuseheim eignet sich am besten ein ausgedientes Aquarium.
Je größer es ist, desto besser. Mäuse buddeln für
ihr Leben gerne, und durch die Scheiben eines Aquariums können
sie nichts nach draußen werfen. Man kann auch mehrere Aquarien
mit Röhren verbinden, dann können sich die Mäuse verschiedene
Wohnräume in den verschiedenen Behältern einrichten. Du kannst
toll beobachten wie die Mäuse Gänge und Höhlen bauen,
wenn das Aquarium mit einem Erde-Sand Gemisch gefüllt ist.
Rennmäuse sollten regelmäßig Auslauf bekommen. Du musst
dabei gut aufpassen, dass die Mäuse nicht hinter einer Schrankecke
verschwinden und erst wieder auftauchen, wenn sie hinter dem Schrank
genug Schaden angerichtet haben. Die scharfen Mäusezähnchen
können nämlich in Holz, Teppichen und Kabeln deutliche Spuren
hinterlassen.
Zu fressen bekommen Rennmäuse Fertigfutter, frisches Obst und Gemüse.
Mit dem Zernagen von frischen Zweigen, Pappe, Stroh und ähnlichem,
beschäftigen sich Rennmäuse sehr gerne. Weiches Material wie
Toilettenpapier, Watte und Stoffreste verwenden sie zum Nestbau.
Rennmäuse werden zwischen zwei und vier Jahren alt.
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