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Das
große Inseltagebuch
Viele von euch fragen sich bestimmt, was wir so den lieben langen
Tag auf unserer Insel machen. Deshalb habe ich beschlossen, mein
Tagebuch zu veröffentlichen und euch so auf dem
laufenden zu halten.
Was ist in den letzten Wochen so passiert? Ach ja, Robby hat eine weitere seltsame
Erfindung gemacht: den Kartoffel-Weit-Werfer.
Das komische an dem Ding ist, dass es wirklich nur Kartoffeln wirft. Legt man
als Munition Steine oder Äpfel (oder sonst irgendwas) ein, tut sich gar
nichts!
Ich will nicht sagen, dass wir Robby ausgelacht hätten wegen dieser Maschine.
Aber das eine oder andere Kopfschütteln konnte ich bei der feierlichen
Vorführung des Kartoffel-Weit-Werfers schon sehen.
Robby jedenfalls ist absolut überzeugt von seiner Erfindung und behauptete
nach der Vorführung jedenfalls: "Ihr seid doch alle ohne Weitblick. Diese
Maschine wird eines Tages noch die Welt verändern!"
Und wenn schon nicht die Welt, so hat die Maschine doch schon auf unserer Insel
etwas verändert: Es gab seit Wochen keine Kartoffeln mehr zum Essen. Wo
die wohl alle hingekommen sind?
Sam und der Möwe geht es wieder gut. Sie sind vor acht Tagen von Betty
aus der Klinik entlassen worden. Die beiden verstehen sich übrigens wieder
prächtig. Ein paar Tage gemeinsam in einem Zimmer zu verbringen, hat wohl
dafür gesorgt, dass sie sich zusammenraufen mussten. Sams Geschichten haben
bestimmt auch ihren Beitrag dazu geleistet.
Euer Pete
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Es wird langsam wirklich Zeit für den nächsten Eintrag in meinem Tagebuch.
Viel passiert ist inzwischen aber nicht; eigentlich nur der übliche Alltag
und die meisten von uns haben eh nur gefaulenzt. Außer Betty, die hatte
in letzter Zeit ganz schön viel zu tun.
In ihrer Tierklinik hatte sie gleich zwei Neuzugänge: eine Möwe und
Sam. Was genau passiert ist, konnte Betty auch nicht so genau sagen. Sam hat
sich wohl mit dem Frosch und dem Hörnchen getroffen. Dann wollte er anscheinend
irgendwas erklären - Betty meinte, es hätte was mit Wirbelstürmen
zu tun gehabt. Auf jeden Fall flog Sam hoch in die Luft, schlug wilde Purzelbäume
und Loopings - und knallte mitten in der Vorführung in eine Möwe,
die gerade des Weges kam. Beide trudelten und stürzten ab.
Betty hatte alles beobachtet und stürmte durch den Wald zur Unfallstelle
und verarztete die beiden.
Jetzt sind die zwei Unfallopfer in Bettys Tierklinik und werden rund um die
Uhr betreut. Mehr als ein paar gebrochene Federn und blaue Flecken sind aber
nicht zu beklagen (und blaue Flecken sieht man auf Sam eh nicht).
Seit dem Vorfall scheinen sich Sam und die Möwe nicht mehr sonderlich ab
zu können. Jedenfalls hört man den halben Tag ihr Gekreische und Geschnatter
durch die Baumstadt tönen.
Noch was interessantes: Doodle hat sich seit Tagen nicht mehr blicken lassen.
Bin gepannt was dahinter steckt. Ich halte euch auf dem Laufenden.
Genug für diesmal. Von Julius und anderen Dingen berichte ich ein andermal.
Euer Pete
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Hurra! Geschafft! Unsere neuen Seiten sind im Netz. Heute abend wird groß
gefeiert. Am Strand, mit Lagerfeuer und so.
Ab jetzt heißt's aber auch: Ranhalten! Ich muss ja jetzt jede Woche was
in mein Tagebuch schreiben. Irgend was passiert hier aber immer, die Geschichten
werden mir so schnell nicht ausgehen. Zum Beispiel muss ich euch unbedingt erzählen,
wie wir Julius kennen gelernt haben. Und vielleicht erzähl ich mal, wie
wir auf die Insel gekommen sind und, und, und...
Aber jetzt will ich erst mal feiern gehen.
Bis bald,
Euer Pete
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