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Eine Fantasygeschichte mit Niveau
von Sarah

Ich rette die Welt.

Als ich aus dem Fenster flog und Karlsdorf von oben sah, begann mein Traum wahr zu werden. Ich flog in Schallgeschwindigkeit nach Afrika. Da sah ich auch gleich die armen Häuschen, die da standen. Ich wünschte, daß es den armen Menschen besser geht, daß sie mehr zu essen haben und daß sie sich neue Häuschen leisten können. Das geschah in einer halben Stunde. Als ich das Wort "wünschte" aussprach, ging es in Erfüllung.

Dann flog ich in den Irak, in dem Krieg herrscht; ich sah sehr viele verletzte Menschen und leider auch einige Tote. Ich wünschte, daß die Toten lebendig werden und daß der Krieg aufhört.

Als Ruhe herrschte, wünschte ich mir in Hawaii ein Häuschen mit Swimmingpool; ich relaxte erst mal und überlegte, was ich sonst so treiben könnte. Dann dachte ich an den Krieg und wer die Bomben erfand. Ich wünschte mir ein Lexikon und die entsprechende Seite. Da war Alfred Nobel - da steht aber auch, er hat sie für gute Zwecke gebaut. "Aha, da läßt sich was machen", dachte ich und wünschte mich einfach ins 18. Jahrhundert. Oh, Mann! Da sieht alles ganz anders aus! Ich fragte mich durch, wo der Herr Nobel wohnt. Ein edler Herr konnte meine Frage beantworten. "Da die Straße rechts und das große alte Haus auf der linken Seite, da wohnt er", sagte er und verabschiedete sich freundlich von mir. Ich folgte seiner Beschreibung und da war ja auch schon das Haus von Alfred. Ich spähte durchs Fenster. Er war gerade dabei, Pulver in ein Glas zu füllen. Es explodierte sanft, nicht so stark wie im 20. Jahrhundert.
Es waren jetzt schon 3 Stunden vergangen, seit ich die Superkräfte hatte. Ich klopfte bei Nobel an, es hat eine ganze Weile gedauert, bis er endlich öffnete. Er guckte mich erst mal an, eine ganze Weile tat er das. Aber ich sagte gleich, daß es dringend ist, ob er mich vielleicht einläßt. Wir tranken gemütlich eine Tasse Tee, während ich ihm erklärte, daß er die Bomben auf gar keinen Fall bauen soll, weil bei uns sonst die Menschen nicht gerettet werden sondern getötet. Er guckte mich ganz erstarrt an. "Ja, bei uns ist das so", sagte ich noch mal, deswegen darfst du sie auf gar keinen Fall bauen. Wenn du mir nicht glaubst, ich zeige es dir."

Ich wünschte mir einen Fernseher und Kriegsvideos. Als Alfred Nobel dies sah, war ihm klar, was er anrichten würde. Er sagte: "Keine Sorge!", nahm das restliche Pulver und kippte es in den Müll. Er sah traurig aber auch froh aus. Mittlerweile hatte ich schon 4 Stunden die Kräfte. Ich bedankte mich bei Nobel und flog davon.

Ich nahm mir vor, einmal um die Welt zu fliegen. Auf meiner Reise habe ich noch mehr Unheil verhindert oder wieder gut gemacht. Habe Tieren und Menschen geholfen; dabei vergingen eineinhalb Stunden.

Wieder in Hawaii angekommen, legte ich mich in den Pool, schlürfte einen Cocktail und ließ es mir richtig gut gehen. Ich schlief ein und sank ganz langsam ins Wasser. Als ich auftauchen wollte, tauchte ich nur unter der Bettdecke auf, denn es war alles nur ein Traum - oder vielleicht doch nicht? Als ich das Radio anmachte, berichteten sie, daß wie durch Zauberhand die Bomben verschwunden und daß der Krieg im Irak aufgehört hatte.

Meine Eltern wunderten sich, aber ich wußte ja, was passiert war!

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