| |
Das
Skelett im Park
Zzzosch! Drei bunte Gestalten auf Inline Skates rasen durch den Stadtpark.
Das müssen Daniel, Lisa und Hannes sein. Lisa fährt furchtlos
voraus. In ihrem Karate-Kurs hat sie gelernt wie man richtig fällt
und hat keine Angst davor. Daniel hängt immer ein bißchen hinterher.
Er hat seine Skates erst seit drei Wochen und übt noch.
Es regnet. Es ist zwar nicht kalt, aber trotzdem sind kaum Leute im Park.
Die drei wollen nicht tropfnaß werden und beeilen sich, nach Hause
zu kommen. "He! Nicht so schnell", schreit Daniel bevor er mit einem Purzelbaum
im Gebüsch verschwindet. Er ist über einen Stein gefahren.
"Ist dir was passiert", fragt Hannes in das Gebüsch hinein. Das ist
so dicht, daß sie Daniel kaum erkennen können. "Alles o.k.",
ruft es zurück. "Kommt mal her, hier hat jemand ein Loch gegraben."
"Nöö, komm lieber raus. Es regnet doch und ich hab keine Lust
mit meinen Skates durch den Dreck zu latschen." "Aber es liegt ein großer
Knochen drin", ruft Daniel. "Ich ziehe die Skates aus und spring mal barfuß
rein." Warte, wir kommen auch", ruft Lisa, macht ihre Schnallen auf und
schlüpft aus den Schuhen und Socken.
Als sie vorsichtig durch die Büsche steigt, um auf nichts Spitzes
draufzutreten, ist Daniel schon in dem metertiefen Loch und untersucht
einen langen, dicken Knochen mit einem kugelrund abstehenden Ende. "Sieht
wie der Oberschenkelknochen von einem Menschen aus", sagt Hannes von hinten.
Hannes ist gut in Biologie, wie man sieht... "Ist aber keiner", meint
Daniel und rückt seine Brille zurecht. "Er ist nämlich aus Plastik."
"Aus Plastik", wiederholt Lisa. "Wer vergräbt einen Plastik-Knochen
im Park?" "Frag lieber: Wer vergräbt viele Plastik-Knochen im Park",
meint Hannes und deutet in das Loch, in dem Daniel immer noch steht. Der
Regen wäscht eine Schmutzschicht von anderen Plastikteilen ab: ein
Totenschädel, ein halbverbuddelter Brustkorb aus Plastik, ein paar
kleinere Knochen...
Der Regen wird stärker, aber keiner der drei Hobby-Detektive denkt
noch ans nach Hause gehen. So ein Rätsel ist doch viel wichtiger
als trockene Klamotten. "Und warum hat der das Loch nicht wieder richtig
zugemacht", fragt Lisa.

Und hier sind einige Vorschläge, die Ihr uns
geschickt habt, wie die Geschichte ausgehen könnte:

Tobias
Sie gingen den Tunnel entlang, bis er endete. Am ende war ein Schild in
die Wand geschlagen, auf dem stand:Aus diesem Tunnel kommt niemand lebend
heraus! " Am besten wäre, wenn wir uns morgen bei mir treffen
und unse beraten, was sir weiterhin unternehmen sollen", schlug Hannes
vor. Alle willigten ein. Denn so richtig wohl fühlten sie sich hier
nicht. Sie verließen den tunnel und fuhren nach Hause. Keiner von
den dreien konnte in dieser Nacht ruhig schlafen. Am nächsten morgen
trafen sie sich dann bei Hannes in seinem Baumhaus. "Ich habe herausgefunden,
dass der Tunnel genau unter der Sparkassenstraße liegt, " sagte
Hannes mit geheimnisvoller Stimme. Daniel überlegte:"Ich fürchte,
dass..." "Du meisnt doch nicht..?", fragte Lisa. "
Genau das!", unterbrach Daniel. Sie verabredeten sich für 22.00
Uhr beim Tunnel, im Gebüsch, im Stadtpark. Als alle eingetroffen
waren, stiegen sie vorsichtig in den Schacht. Sie waren mit Taschenlampen,
Taschenmesser, ihren Handys und einigen anderen nützlichen Dingen
ausgerüstet. Vorsichtig schliechen die drei den Tunnel entlang. Was
war das? Lisa, Hannes und Daniel stockten vor Schreck. - Sie hörten
ein leises Schaben und Kratzen. Langsam gingen sie weiter. Im schwachen
Licht einer Öllampe sahen sie zwei Männer, die wie wild den
Tunnel weitergruben. " Das sind bestimmt Einbrecher, die die Bank
plündern wollen!", flüsterete Lisa zu den anderen. Die
konnten ihr nur zustimmen. Sie beschlossen, dass Hannes über sein
Handy die Polizei genauesens über die Sachlage informierte. Nach
einer Weile flüsterte Hannes den anderen zu: "Alles klar, die
Polizei wartet auf die Ganoven in der Bank!" Binnen Minuten gruben
die Bösewichte nach oben. Den Kindern rann der Schweiß über
ihre Stirn. Da! Es ertönte eine laute Stimme: " Hände hoch,
sie sind verhaftet!" Die Polizei! Die Gangster wurden abgeführt
und der Einsatzleiter lobte die drei Freunde. " Ach ja, ! Herr Einsatzleiter
- die Plastikknochen, die die zwei zur Abschreckung in dem Tunnel verstreut
haben, muss auch noch jemand beseitigen!"

Sandra
Doch plötzlich hören sie ein Rascheln hinter sich.Lisa dreht
sich erschrocken um."Oh, Gott!"Hannes und Daniel blicken nervös
über die Schulter. Erstarrt bleiben sie stehen. Niemand denkt daran
wegzurennen.Ein Riesenvampir steht vor ihnen, aus seinem Mund tropft Speichel.
Mit großen, angsterfüllten Augen starren die drei Freunde auf
dieses Exemplar und wagen nicht daran zu glauben, was sie hier sehen.
"Bist duuuu...ein Vampirrrr?!", fragt Hannes schlotternd.Zur
Antwort kichert das Monstrum bösartig."Was denn sonst?"
Lisa erholt sich als erste von dem Schrecken.Sie atmet tief durch und
erforscht weiter:"Warum tust du das?!" Der Vampir kreischt atemlos:"Was
interessiert dich das? Das geht dich nichts an!"Hannes und Daniel
bekommen Angst.Sie drängen sich aneinander und piepsen kläglich:"Lass
uns heimgehen, Lisa, wir haben Angst!" "Heimgehen!", kreischt
der Vampir böse, "ich werde euch gleich heimschicken!"
Das Lachen klang wie hohner Spott in den Ohren der Kinder."Jetzt
kommt ihr erstmal mit mir!", lachte der Vampir.Sofort griffen zwei
starke Klauen um die Kinder.Ein kurzer Aufschrei, und schon gings hinaus
in die stürmische Nacht.Sie flogen über die Dächer der
Häuser hinweg, über den Mondsee zu einer verlassenen, alten
Scheune.Dort setzte der Vampir sie ab und fragte verschwörerisch:"Nun,
wie gefällt euch dieses Haus?" "Haus?", widerholte
Daniel leise. Unsanft wurden sie ins Innere der Scheune geschubst.Der
Vampir verschloss sorgfältig das Tor. "Setzt euch", sagte
der angebliche Vampir, diesmal mit einer ganz normalen Stimme.Lisa, Hannes
und Daniel fuhren herum."Sie sind gar kein Vampir!", platzte
es aus ihnen heraus."Sondern ein...", "Ganz normaler Mensch!",
stellte der Mann zufrieden fest.Er kleidete sich aus dem Kostüm und
siehe da:Kein Vampir! Lisa zog die Augenbrauen hoch und stellte kritisch
die Frage:"Wer sind Sie dann?"Doch bevor der Mann die Antwort
geben konnte, rief Hannes bewundernd aus:"Ich weiß es! Superman!"Er
hatte nämlich den Pass entdeckt und darauf stand:SUPERMAN "Richtig
geraten!", schmunzelte der Mann."Aber was wollen Sie denn von
uns?", fragte Hannes mit leuchtenden Augen.Er stellte sich die spannendsten
Abenteuer vor."Euch nach Hause zu bringen!Eure Eltern sind ganz krank
vor Sorge um euch!" Die drei Freunde seufzten.

Kristina
Sie setzen sich an den Rand des Lochs und denken nach, aber es fällt
niemendem ein wer den Knochen wohl hierher getragen und vergraben haben
könnte.Nach einiger Zeit sehen sie einen kleinen Hund durch das Gestrüpp
stapfen.Er hat einn großen Knochen im MAul und fängt an ein
Loch zu Garben.Nun wissen die drei Dedektive wer hier Knochen vergräbt.
Aber sie wissen nicht woher er sie hat. Also folgen sie dem Hund, der
Hund ist ziemlich schnell und Hannes Daniel und Lisa müssen sich
beeilen. Der Hund hält vor der Schule, dort kommt gerade der Biologie
Lehrer heraus gerrannt und fragt Hannes ob er das Schulskelett das er
zum vorzeigen für den Unterricht braucht gesehen hat. Nun hat sich
auch aufgeklärt woher der Hund die Knochen hat, Die drei Kinder helfen
dem Lehrer die Knochen wieder in die Schule zu tragen und fahren dann
müde nachhause.

Laura
Am nächsten Tag werden die drei zu einer Geburtstagsparty eingeladen.
Am Anfang wollen sie die Einladung absagen, weil sie ja immer noch mit
den geheimnis- vollen Knochen beschäftigt sind. Doch dann willigt
Lisa ein: "Ein wenig Spass können wir uns doch erlauben!"
Und so wandern sie fröhlich, aber auch ein wenig verlegen zur Party.
Nach ein paar Spielen , springt die Mutter von Tom, dem Geburtstagskind
aus der Tür. Sie ist als Pirat verkleidet."Haha! Jetzt gehen
wir auf Suche nach dem verschollenen Käpt'n Raffzahn!" lacht
sie. Alle Kinder schreien auf:"Ja, toll!" So machen sie sich
auf die Suche. Sie müssen versteckte Zettel suchen auf denen ein
Rätsel steht. Des Rätsels Lösung wiederum führt sie
zum nächsten Zettel. Als sie dann nach vielem Suchen und Rätseln
endlich den verschollenen Käpt'n in einem Busch im Stadtpark finden
ist die Erstaunung gross bei den drei Hobbydetektiven. Der Käpt'n
ist nämlich das Plastikskelett!
zurück |
|