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Die geheimnisvolle Kiste Als Hannes aus
vollem Lauf hinfällt, spritzt der Kakao, den er in der Hand hatte
leider auch auf die Schuhe von Herrn Schmidt, dem strengsten Lehrer
der ganzen Schule. "Seid Ihr denn wahnsinnig?" tobt er. "Wie die Irren
durch die Schule zu rennen! Das werd ich euch austreiben." "Aber..."
meint Lisa. "Kein aber. Ab in den Keller und Eimer und Lappen geholt.
Los los!" Notgedrungen gehen Sie mit Herrn Schmidt in den Keller. Die Regale im Putzraum sind voll mit Flaschen und Kartons. Daniel sucht Lappen zusammen, während Lisa Reinigungsmittel holt. Hannes füllt derweil einen großen Eimer mit Wasser. Als er sich gelangweilt umsieht, fällt sein Blick auf eine große Holzkiste, die fast vollständig mit einer Stoffdecke abgedeckt ist. Eine Ecke ragt unter dem alten Stoff hervor. Etwas an der Kiste kommt Hannes seltsam vor. Im gleichen Moment sagt Herr Schmidt: "So, genug getrödelt. Los jetzt!" Als sie den Fleck aufwischen flüstert Hannes den anderen zu: "Achtet auf die Kiste in der Ecke, wenn wir die Sachen zurückbringen." Nachdem sie alles wieder weggeräumt haben und Herr Schmidt verschwunden ist, fragt Hannes: "Na und?" "Seltsam, die
Kiste war rot gestrichen", meint Daniel.
Nicole, 13 Hannes bekamm plötzlich einen Einfall "wenn wir uns Nachts hier treffen" "und was dann?" unterbrach ihn Lisa. hannes stöhnte auf"Lass mich doch erstmal zuende reden! Also wenn wir uns heute Nacht hier Treffen können wir durch das Fenster im Keller kletter ! Das brauchen wir noch nicht mal aufbrechen, als ich gester Abend mit meiner Mutter von einer Freundin kamm hab ich nähmlich enteckt daß das Fenster im Keller ständig ofen steht!" "Genau" Daniel erkannte jetzt was Hannes vor hatte"wir kletter dann einfach durch das Fenster und schauen unter die Decke" Lisa war skeptisch"Und wenn dann doch etwas Radio Aktives in der Kiste ist sind wir alle bestrahlt und das kann schwere vollgen mit sich tragen" "Lisa wir müssen es versuchen " sprachen die beiden Jungs wie aus einem Munde "Aber ich glaube nicht das die lehrer so Dumm sind und etwas Radioaktives in einer Schule mit fast 1002 Schülern aufbewaren" erklärte ihr Daniel!Lisa lies sich überreden. Wie verabredet traffen sie sich dann noch am selben Abend und stiegen durch das Fenster in denn Keller! Als alle drei vor der Kiste standen und Daniel gerade die decke heben wollte warf Lisa ein"Sollen wir das wirklich tun?Ich mein ja nur wenn uns jetzt jemand erwischt fliegen wir alle 3 von der Schule!" doch Daniel achtete nicht drauf und hob die Decke! Daniel, Lisa und Hnnes Schracken zurück(vor Schrck) doch erleichtert sahen sie das ihnen ebend nur ein par Puppen kasper entgegen gesprungen sind! "Auf der kiste stht nicht Radioaktiv sondern nur das sie von Radioantenne gespnsort worden sind" rief Hannes vor Freude! Sie dekten die Kasper wieder zu und gingen Nachhause in ihre Kuschelweichen Betten!
Ani, 15 Marianne ....Vielleicht ist wirklich was Gefährliches in der Kiste..." "Ach kommt, das ist bestimmt nur eine Kiste, die im Weg rumstand und deshalb da runter geräumt wurde. Und dass da 'ne Decke draufliegt, hat ja nun wirklich nichts zu bedeuten." "Daniel hat recht", sagt Lisa zu Hannes, der noch unschlüssig dasteht. "Komm, lass uns auf die Wiese gehen." So vergessen die drei schnell die Kiste. Erst ein paar Tage später fällt sie ihnen wieder ein. Es ist große Pause und der Hausmeister hat genau vor Lisas Nase den Putzraumschlüssel verloren! Schlagartig fällt ihr die Kiste wieder ein. Sie ruft die anderen beiden. "Die Gelegenheit ist günstig", meint Hannes "Los, kommt." Er zögert nicht lange, nimmt den Schlüssel und läuft in Richtung Treppenhaus. Kurz entschlossen laufen die anderen ihm hinterher. Beim Putzraum drehen sie den Schlüssel im Schloss um und stehen schon im Raum. Lisa nimmt die Decke ab. "Die Kiste hat ja Löcher", stösst sie erstaunt hervor. Gerade als Lisa sich herunterbeugen will, um durch die Löcher zu gucken, kommt ein gellender Schrei heraus. Erschreckt nehmen die drei ihre Beine in die Hand und rennen weg, geradewegs in die Arme von HerrnSchmidt! Der schaut erst erstaunt, dann hönisch die Kinder an. "Ihr schon wieder! Oh, was haben wir denn da? Doch nicht etwa den Putzraumschlüssel." Beim Fallen ist der Schlüssel aus Hannes Tasche gefallen. "Woher habt ihr ihn?" "Der Hausmeister hat ihn verloren. Wir wollten ihn zurück bringen...!" "Aber soviel ich weiss, hat der Hausmeister sein Büro oben, oder?" Mit forschem Schritt geht Herr Schmidt zum Putzraum und öffnet die Tür. "Euch ist wohl ein Ungeheuer begegnet, wenn ihr so schnell wegrennt und die Tür nicht abschließt. Was wolltet ihr im Putzraum? .......na gut, keine Antwort ist auch eine Antwort! Das gibt einen Eintrag in die Schülerakte!" Ein paar Stunden später sitzen die drei betrübt zusammen. "Hat wenigstens jemand gesehen, wie die Aufschrift hies?" "Ja, ich habe geguckt, aber ich konnte nur "RADIOANTE" lesen. Die anderen Buchstaben konnte man nicht entziffern." erzählt Daniel. "Wenigstens wissen wir jetzt, dass es nicht Radioaktiv heisst", murmelt Hannes, der erfolglos versucht, wenigstens etwas an ihrem gescheiterten "Ausflug" positiv zu sehen. "Ach hört doch mit dieser blöden Kiste auf ", mault Lisa "ich will mit der nichts mehr zu tun haben, weil ich keine Lust habe wegen der von der Schule zu fliegen!" Und daran wollten sie sich halten..... . Doch Hannes, Lisa und Daniel kommen nicht von der Kiste weg. Eine Woche später nämlich haben sie gerade eine Freistunde. Da sehen sie, wie ein Junge den Putzraumschlüssel aus seiner Tasche holt und zum Treppenhaus geht. "Der sieht verdächtig aus, los, folgen wir ihm!" Die beiden Jungen haben sofort ihre guten Vorsätze vergessen. Lisa folgt ihnen etwas widerwillig, aber da sie nichts versäumen will, kommt sie mit. Als sie den Jungen sehen können, stellt Lisa fest: "Der Junge wohnt in dem selben Dorf, in dem meine Großtante wohnt." "Jetzt bin ich ja mal gespannt", murmelt Hannes, als sie unten sind. "Ah, er geht wirklich zum Putzraum." Der Junge blickt verstohlen um sich und öffnet die Tür. Er hebt den Deckel der Kiste und... .Mit lautem Getöse fällt ein Stapel Kisten zusammen, den Lisa übersehen hat. Der Junge schlägt erschreckt den Deckel wieder zu. Daniel geht auf ihn zu, während Lisa und Hannes die Kisten wieder aufstapeln. "Hallo, ich bin Daniel" spricht Daniel den Jungen an. "Und das sind meine Freunde Lisa und Hannes. Ist das deine Kiste? Und was ist da drin? Sie ist uns vor einer Woche aufgefallen, als wir ...." Daniel erzählt die Geschichte. Hannes und Lisa treten jetzt auch dazu. Als Daniel fertig erzählt hat, schaut der Junge sie prüfend an. Dann sagt er: "Aber ihr dürft keinem etwas erzählen!" Daraufhin beugt er sich über die Kiste und redet auf jemanden beruhigend ein. Wenig später holt er einen Papagei hervor! "Das ist Pago", sagt er und streichelt ihn zärtlich. "Er gehörte meinem besten Freund, doch der zog weg und konnte ihn nicht mitnehmen. Da Pago mich kannte und auch mochte....." "Du bist lieb!" unterbricht Pago ihn, als hätter er ihn verstanden. Alle lachen. ".....und Philipp wusste, dass er bei mir gut aufgehoben ist, wollte er, dass ich ihn nehme", fährt der Junge fort. "Doch da ich kein Haustier haben darf, nahm ich diese Kiste und versteckte Pago hier. Ich weiss, dass ich ihn so nicht artgerecht halte, aber was soll ich denn machen?" endet der Junge unglücklich. "Ich habe eine Idee! Meine Großtante Rosi lebt im selben Dorf wie du", fällt Lisa ein. "Ich habe dich dort nämlich öfter mal gesehen. Tante Rosi und Onkel Jakob lieben Vögel, sie haben auch drei. Sie nehmen Pago bestimmt und du kannst ihn jeden Tag besuchen. Nach der Schule fahren wir mit Pago dorthin! Hier kannst du ihn sowieso nicht mehr lassen, denn wenn du erwischt wirst, bist du dran! Und dein Freund Philipp hätte bestimmt auch nichts dagegen!" Nach kurzem Zögern willigt der Junge ein. "Ich heiße übrigens Frederik", sagt er noch. Nach der Schule holen die Kinder Pago und fahren mit ihren Rädern zu Lisas Tante und Onkel. Die nehmen Pago sofort, denn sie wollten schon immer einen Papagei haben. Als Lisa, Hannes und Daniel wieder fahren, lassen sie drei freudestrahlende Menschen zurück, nämlich: Tante Rosi, Onkel Jakob, Frederik, und nicht zu vergessen auch Pago, der sich wahrscheinlich am meisten freut! katharina "Ach irgendwie glaub ich das nich! wo solte das den herkommen?" , zweifelte Lisa. " Also ich hab auch mal gehört das hier ganz in der Nähe so'n Labor ist!" warf Daniel ein. "Aber irgendwie muss das doch rauszubekommen sein." "Genau!" bestätigte Lisa. "Wenn wir nur genau wüssten ob es auch dieses Radio....Dings-Bums is!" "Moment , ich hab ,glaub ich eine Idee!" jubelte Daniel." Na los! Lass uns nicht dumm sterben!" murmelte Lisa aufgeregt."Also, passt auf.........." Am nächsten Tag in der Schule: "Und? hast du dir schon den Kakao gekauft?" "Klar! Alles sorgfältig vorbereitet!!" "Also, lasst uns nochmal durchsprechen!" flüsterte Lisa. "Daniel, du stolperst über deine füsse während wir beide im flur herumgehen. das ganze geschiet vor Frau Müller, gut das es auch noch so nette Lehrer wie frau müller gibt. Dann sagen wir ihr das uns das sehr leid tut und fragen sie nach dem Schlüssel für den putzraum. wenn sie ihn uns gegeben hat schliessen wir auf und holen die putzsachen. Während wir putzen gehst du schnell in den Putzraum und verseckst dich da Hannes. wir bringen alles wieder zurück und schliessen dann wieder ab.wir bringen Frau Müller den schlüssel zurück und du machst das Fenster zur Strasse hin auf. Dann kommen wir und klettern hinein. und dann werden wir ja sehen!" Und so geschiet es auch. alles läuft wie am schnürchen. und Schon ist der spannende Moment gekommen. daniel hebt das tuch an und die ganze Aufschrift wird sichtbar. und was steht dort in großen weißen buchstaben?*RADIOARCHIV*. "häääää?" sagt Lisa ganz verwundert. "Hatte diese Schule denn mal nen eigenen Radiosender????" "Keine Ahnung" meinte Hannes . "Am besten wir fragen nach der erdkunde stunde gleich bei Frau müller mal nach. die gibt uns bestimmt ne'antwort." schlug Daniel vor."Genau"sagte auch Lisa. Nach der erdkundestunde: Lisa, Hannes und Daniel stehen vorne am Pult. "Ist noch was?" fragte Frau Müller freundlich." ja." antwortete Lisa. "Äm... Alsoooo....." "Ja?" "ja, also , wir haben im putzraum eine Kiste mit der Aufschrift *RADIOARCHIV* entdeckt. und jetzt wollten wir mal fragen ob es an dieser schule mal einen Radiosender gab." die lehrerin lächelte. "nein," sagte sie nach einer kurzen Zeit "ich habe die Kiste dort letztens abgestellt. dann muss ich sie wohl dort vergessen haben, mann wird auch nicht jünger." meinte sie kopfschüttelnd "naja , auf jeden fall sind in der kiste Sachen die man früher mal beim radio hatte. alte mikrofone und altes sendematerial,texte und sowas." "achso!" Die drei lachten sich fast kaputt. "wiso lacht ihr denn so?" die drei *SUPERDETEKTIVE*erklärten ihr was sie gedacht hatten was in der Kiste wäre."achso! jetzt versteh ich euch" lachte die lehrerin mit ihnen. Später auf dem nachhauseweg meinte daniel noch "Mensch, die Frau Müller find ich voll cool!" !Ich auch!" stimmte Lisa ihr bei."ich finds nur schade das daraus kein richtiger detektivfall geworden ist." "Naja, aber ich fand es war auch so total spannend." "Genau. und darauf kommt es ja schließlich an ." meinte Hannes zufrieden. ENDE! Popel ...."Ich weiß etwas!" rief Lisa laut. "Das Kellerfenster! Wir können heute nacht einsteigen und die Kiste untersuchen!" "Aber was ist wenn uns der Hausmeister erwischt?" fragte Hannes. Er war nicht besonderst begeistert von der Idee nochmal zu schrubben. "Aber das ist die einzige Möglichkeit!" rief Daniel. "Lisa hat recht. Wenn auf der Kiste wirklich "RADIOAKTIV" steht ist sie sehr gefährlich!" Eine Weile war es ruhig. Dann sagte Hannes: "Ok! Meinetwegen. Aber wann treffen wir uns?" "Ich weiß nicht ... vielleicht um Mitternacht im Schulkeller?"meinte Lisa. "Muss es denn unbedingt Mitternacht sein?" fargte Daniel. "Warum können wir uns nicht um elf oder um ein Uhr treffen?" "Sag bloß du hast Angst Daniel!" sagte Hannes ziemlich herablässig. "Natürlich nicht!" rief Daniel mutig. "Gut. Dann treffen wir uns alle um viertel vor 12 auf dem Schulhof einverstanden?" Lisa war wie immer die, die am klarsten sprach. "Gut!" stimmten die beiden anderen zu. Als Daniel am Abend durch die Straße schlich wurde es ihm aber doch ein wenig unheimlich. Er lief zwar jeden Tag diese Straße einmal rauf und einmal runter, aber das war immer nur morgens, wenn die Hausdächer in der Morgensonne leuchteten. Nun war alles düster und still. Wie froh war er als er endlich auf dem Schulhof ankam, der wenigstens mit ein paar spärlich leuchteten Straßenlaternen beleuchtet war. Plötzlich hörte er eine leise Stime aus dem Gebüsch rechts neben ihm. Er duckte sich und krabbelte durch das dichte Gehölz, bis er direkt neben Lisa und Hannes saß. "Gut, das du auch da bist", sagte Lisa. "Wir wollten gerade ohne dich anfangen. es ist schon fünf vor zwölf!" "Ich weiß", sagte Daniel. "Aber ihr wisst vielleicht das es nicht gerade einfach ist sich am Schlafzimmer der eigenen Eltern vorbeizuschleichen, noch dazu nachts um zwölf!" Die beiden anderen verstanden Daniel. Dann krabbelte Hannes aus dem Gebüsch. Er untersuchte kurz das Kellerfenster, das nur ein paar Schritte entfernt lag. Dann winkte er den beiden zu. Lisa und Daniel krabbelten aus dem Busch heraus. Daniel drückte seinen Körper dicht an den Teer, der den ganzen Pausenhof überzog, und Lisa machte es ihm nach. Als die beiden am Fenster angekommen waren halfen sie Hannes das lockere Gitter, das das Fenster schützen sollte, aus der Wand zu hebeln. Es war nur locker darin, bald hatten sei es herausgeholt. Die Glasscheibe machte ihnen nun keine Probleme mehr. Denn das Fenser war einen Spalt weit offen, so dass sie hindurchfassen und es ganz öffnen konnten. Nach und nach stiegen sie ein, zuerst Daniel, dann Lisa, dann Hannes. Doch kaum war auch Hanne sauf den Boden gerutscht, hörten sie plötzlich Schritte, die von der Schulhaustreppe kamen. "Schnell!" reif Daniel. "Alles versteckt sich!" Lisa verkroch sich blitzschnell unter einem Stapel alter Decken. Auch Daniel fand bald ein gutes Versteck in einer Nische hinter einem alten Schrank. Nur Hannes konnte kein Versteck finden. Die Schritte kamen immer näher. Näher, näher, . . . schon wurde die Türklinke nach unten gedrückt . . . ! In seiner Panik hatte Hannes keinen Kopf mehr und sprang zu der Fensteröffnung hin. Doch er hätte es lieber lassen sollen. Denn kaum hatte er hektisch seinen Oberkörper hinducrhgedrückt rastete das Fenster aus seiner Halterung aus, und klemmte ihn ein. Kein Zappeln half, und auch kein Herumdrehen: Das alte verostete Fenster hing fest! Dann hörte Hannes Schritte hinter sich. Unter lautem Schimpfen, das Hannes dank der ihm fremden Sprache nicht verstand, wurde das Fenster gelöst. Hannes begann zu rudern. er versuchte sich mit den Armen herauszuziehen. Doch da packte der Jemand ihn an den Beinen und zog ihn wieder herunter. Als der Jemand ihn auf einen Stapel alter Decken schmiss hörte man ein: "Uff!" Sie ist tapfer, dachte Hannes. Doch er hatte garnicht viel Zeit, ünber seine tapfere Freundin nachzudenken. Denn im selben Augenblick ging das Licht im Keller aus. Die Tür wurde zugeknallt und von draußen hörte man ein Schlüsselklackern. Die drei waren eingeschlossen! "Ich Dummkopf!" rief Hannes verärgert. Aber das änderte nicht an ihrer Situation. Sie waren gefangen, um Mitternacht im Schulkeller. "Wie kommen wir hier nur wieder raus?" fragte Daniel, nachdem er den Lichtschalter hiner dem Schrank gedrückt hatte. Auch Lisa mit ihren tollen Ideen schien ratlos. "Ich weiß auch nicht. Ich glaube, wir sitzen fest." sagte sie. Plötzlich kam ihr wieder die Kiste in den Sinn. "Mensch Leute! Wir haben die Kiste ganz vergessen!" rief sie. Alle drehten sich um, doch da wo die Kiste auf dem Boden gestanden hatte war nur ein heller Fleck, der sich von dem verschmutzten Kellerboden abhob. "Das waren bestimmt die Leute, die vorher hier waren. Die Kiste kann erst seit kurzem nicht mehr dort sein", meinte Daniel. "Schaut doch!" Und jetzt sahen es Lisa und Hannes auch: Von dem Fleck zur Tür erkannte man eine deutliche Schleifspur! "Die Gangster müssen die Kiste mitgenommen haben!" sagte Hannes und schaute sich die Schleifspur genauer an. "Die Kiste muss ziemlich schwer gewesen sein. Sie hat restlos allen Staub vom Boden genommen." Nun begann auch Lisa sich "den Tatort" wie sie den Fleck und die Schleifspur nannte, ganuer unter die Lupe zu nehmen. Und tatsächlich: Lisas Augen entgingen die kleinen Schwarzen Tupfen rund um den weißen Fleck nicht! "Seht! Da sind Flecken!" rief sie ihren Freunden zu. Schnell steckte Daniel seinen Finger in die Schwarzen Flecken. "Wandfarbe", erklärte er, nachdem er gerochen hatte. Dann zogen sich die drei zur Besprechung zurück. "Wir sind hier an einer gnaz heißen Sache dran", eröffnete Lisa die Diskussion. "Ein großer Fall und wir sind gerade auf eine ganz heiße Spur gestoßen!" Lisa fühlte sich wieder mal als Superdetektivin, die jeden Fall lösen konnte. "Und was soll diese heiße Spur sein?" fragte Hannes. "Natürlich die Schwarze Farbe!" rief Lisa. "Und warum?" fragte Daniel. "Mensch, wisst ihr denn nicht, das man Ratten mit Tapezierfarbe verjagen kann? Mein Opa macht immer ein paar Kleckse um seine Heusäcke und schon verschwinden alle Ratten!!! Wahrscheinlich war in der Kiste etwas gefährliches, etwas radioaktives!!! Die Ratten sollten nicht drangehen, deswegen haben die gangster schwarze Farbtupfer drumherumgetupft. Ich bin mir sicher!!!" "Nagut", antwortete Daniel. "Vielleicht hast du Recht. Aber dann würden die gnagster ja mit einer hochgefährlichen Kiste durch die Schule gehen!!!!" Obwohl Daniel nicht besonderst viel von seiner Schule hielt wollte bei der täglichen Quälerei nicht auch noch radioaktiven Strahlen ausgesetzt sein. "Wir müssen die stoppen!" rief nun auch Hannes. Er stand auf und machte sich sogleich an der Tür zu schaffen, da das fenster hoffnungslos verklemmt war. Und tatsächlich! Die Gangster hatten den Schlüsel stecken lassen und so gelang es Hannes mit einem alten Dedektivtrick die Tür zu öffnen. Er schob einfach ein Blatt alte Zeitung unterm Türspalt hindurch und rüttelte so kräftig an der Tür, das der Schlüsel auf der anderen seite hinunter, auf die Zeitung viel. Jetzt brauchte er nurnoch das Zeitungblatt zurück zuziehen und schon konnte er die Tür bequem aufschließen!!! Langsam traten die drei hinaus ins Treppenhaus. Hier konnte einem selbst bei Tag gruselig werden. Kein einziges Fenster gab' es hier unten. Und einen Lichtschalter auch nicht. Hannes zitterte. Er sah kaum die eigene Hand vor Augen. Ach, wie gern wäre er jetzt in den dunklen traßen umher gelaufen. Vor nichts hätte er Angst gehabt, wenn er nur nicht in dieser Dunkelheit hätte sein müssen. Neben ihm hörte er Lisas Atem und ein Stückchen hinter ihm glaubte er Zähneklappern zu hören. "Also habe nicht nur ich Angst", dachte er. KRACH!!!! Hinter den drei fiel etwas laut zu Boden. "Aaahhhhh!!!!" Laut schreiend sprangen die drei nach vorne. "Rennt!" rief Lisa. "Rennt um euer Leben!" Und das taten sie auch! schnell wie der Blitz jagten sie die Treppen zu den Klassenzimmern hinauf. Sie hörten laute Schritte hinter sich, laute Schuhe klapperten auf den Steinstufen. Voller Angst sprangen sie die letzten Stufen zu den Klassenzimmern hinauf. Hier herrschte wieder ein wenig Licht und im Mondenschein konnte man die bleichen Gesichter der drei eluchten sehen. Aus der Dunkelheit des Treppenhauses hörten sie ein ôchtzen, etwas schweres polterte die Stufen hinauf. "Schnell in unser Klassenzimmer!" flüsterte Daniel. Blitzschnell sezten sich die drei in Bewegung, das laute Schnaufen immernoch hinter ihnen. Dann hörten die Schuhe auf zu poltern. Auf dem ebenen Teppichboden hörte man sie kaum. Hannes blickte ängstlich zurück. Wer war da hinter ihnen? Am liebsten hätte er laut schreien mögen. Plötzlich griff ihn eine Hnad am Arm. "Ahh!!" er schrie kurz auf. Doch dann erkannte er Lisas Gesicht im faden Mondlicht. "Wie weit willst du denn noch rennen. Hier ist unser Klassenzimmer!" flüsterte sie. Schnell folgte er ihr in den dunklen Raum. Er wollte das Licht anschalten, doch Daniel hielt ihn zurück. "Dann weiß er wo wir sind", flüsterte er angstvoll. Dann rannte Hannes an den Tischen vorbei, in das Hinterste Eck des Klassenzimmers. Ein besseres Versteck gab' es nicht, da der Schrank abgeschlossen, und die tafel zu offensichtlich war. Als er sich hinter die letzte Schulbank quetschte fühlte er Lisa und Daniel neben sich. Sie warteten gespannt was passieren würde. Angstvoll drückten sich die drei in die Ecke, schlangen die Arme um die angezogenen Knie und zitterten. Daniel wimmerte auch ein wenig. Und dann hörten sie laute Schritte vor dem Klassenzimmer. Alle hielten ängstlich die Luft an. Die Tür sprang auf und das Licht ging an. Im hellen Schein der Lampen erkannten die drei Frau Assold, ihre Lehrerin. "Lisa?" fragte sie unglöubig, als sie Lisa als erstes entdeckte.. "Hannes? Daniel?" Ihr blieb der Atem kurz weg. Dann brach sie in schallendes Gelächter aus. "Was sucht ihr denn hier? Seit ihr denn total verrückt geworden?" "Wir waren...wir wollten...." begann Lisa. Doch als sie erkannte wie sinnlos ihre Herumprobiererei hatte begann sie die ganze Geschichte von vorne zu erzählen. Sie erzählte vom verspritzten Kakao, von dem Kellerbesuch, von der Kiste und dem nächtlichen Streifzug, von dem hastigen verstecken und schließlich auch von den Gangstern, die die Kiste weggeschleift und die drei eingeschlossen hatten. Dann erzählte sie von ihrem Ausbruch und schließlich von der Verfolgungsjagd durch das ganze Haus. Kaum war sie fertig ging die Tür erneut auf und Herr Baumann, ihr Sportlehrer kam herein. "Ich bin mir ganz sicher das ich ihn eingeschlossen hatte, diesen Bengel...."murmelte er gerade, als er Hannes auf dem Boden sitzen sah. "Wie kommst du denn hier her?'" fragte er verwirrt. Und dann musste Lisa nochmal erzählen. Als sie fertig war erklärte Frau Assold alles. "Wir wollten etwas für den Unterricht vorbereiten und da hat es eben bis Mitternahct gedauert. ích habe Herr Baumann in den Keller geschickt um noch etwas zu holen, er kam atmelos zurück und berichtete mir, dass da ein junge gewesen wäre, den er nicht kannte. Das warst wohl du Hannes. Ich wollte hier oben nochschnell etwas fertig machen und dann nach dir sehen. Als ich die Treppe zum Keller hinunterging viel mir ein, das ich noch eine Tube Kleber brauchte und bin in den Nebenraum gegangen. Als ich wieder rauskam standen drei Dunkle Gestalten auf dem Gang. Ich wollte sie mir näher ansehen, als ich an einen Besens stieß und er mit lautem Krachen zu Boden fiel. Dann sseit ihr einfach davongerannt, ich hintreher. Den Rets wissst ihr ja." Nachdem Herr Baumann Frau Assolds Geschichte bestätigt hatte war eigentlich alles in ordung. Und so freuten sich Lisa, Hannes und Daniel auch, als sie einen Bescher Saft von Frau Assold in die Hand edrückt bekamen, und Frau Assold vorschlug die Eltern anzurufen und zu fragen ob die Kinder nicht ausnahmsweise über Nacht in der Schule bleiben dürften. Gerade hatte Frau Assold nach der Klinke gegriffen, da war es wieder Lisa, der die Kiste einfiel. "Frau Assold! Was ist denn jetzt mit der Kiste?" "Kuck' aufs Pult!" War die kurze Antwort, bevor Frau Assold hinter der Tür verschwand. Und tatsächlich: Auf dem Pult stand die Kiste und die Aufschrift hieß:"RADIOASSOLD" "Radio Assold?" Fragend sahen sich die drei an. Als sie die Kiste öffneten befand sich darin ein Mikrophon, sowie ein Tonbandgerät und mehrere Kassettten. Als sie bei dem Tonband auf"Play" drückten war deutlich Frau Assolds Stimme zu hören. "Liebe Kinder!" sagte die Stimme. "Wir wollen heute etwas auf Tonabnd aufnehmen. Aber nicht irgendetwas. Nein! Wir wollen unser eigenes Radio aufnehmen....." "Juhhuuuuu!!!" Die Kinder brachen in Jubelstürme aus. Ein eigenes Radio auf Tonabnd: Das würde ein großer Spaß werden!!! Gerade da kam Frau Assold hinein. "An gefällt euch meine Iddee?" fragte sie. Aber das hatte sch durch den Jubel wohl schon erübrigt. "Ihr könnt ja jetzt schon mal proben", sagte Frau Assold. "Ihr dürft hierbleiben. Eure Eltern bringen euch in ein paar Minuten Schlafsäcke und ein Kissen vorbei. Sie..." Doch wieder konnte man Frau Assolds Stimme nicht zu Ende hören, da die wieder ein Jubelsturm ausbrach. "Hey!" flüsterte Hannes Lisa und Daniel zu, als sie später in ihren Schlafsäcken lagen. "ich weiß jetzt woher die Farbe kam. Wisst ihr noch das der Hausmeister uns mit Regale streichen gedroht hat? Ich wette, das er sie heute nachmittag..." "...gestrichen hat", endete Lisa, die immer das letzte Wort haben musste. "Ruhe da hinten!" rief Frau Assold vom anderen Ende des Klassenzimmers und dann wurde es ganz ruhig im Zimmer. Zeit für Träume, würden manche sagen. Doch für Daniel, Hannes und Lisa war diese Zeit einzig und allein zum Abenteuer-Ausdenken da. Und eins ist sicher: Das nächste kommt bestimmt..... zurück |
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