Hilfe
Zurück zur Startseite
 

Die versteckte Botschaft

Nach der Schule stehen Lisa, Daniel und Hannes vor dem Schaufenster eines schäbigen Antiqutätenladens. "Und du meinst, dass du hier was für deine Mutter zum Geburtstag findest? Die Sachen im Fenster sehen ziemlich mies aus", sagt Daniel. "Ich hab keine Ahnung, was ich ihr schenken soll", stöhnt Lisa, "ich geh mal rein." Eine kleine Glocke über der Tür bimmelt.

Während Lisa rumstöbert, schauen Daniel und Hannes sich um. "Schau mal, da an der Wand", sagt Hannes. "Ein altes Bild von unserer Stadt. Krass, das sieht ja genau aus wie das im Stadtmuseum." "Na ja, das hier ist viel schlechter gemalt, bestimmt eine billige Kopie", meint Daniel. "Schau mal, euer Haus ist drauf - wie auf dem Bild im Museum.", freut sich Hannes. "Ja schon, aber was ist das?"

Auf dem Bild ist die Straße zu sehen, in der Daniel wohnt. Viele der alten Gebäude haben sich verändert. Aber ganz sicher hatte die Steinfigur, die zwei Häuser weiter über der Eingangstür steht, nie einen ausgestreckten Arm. "Gib mir schnell das Lineal vom Tisch da", flüstert Daniel. Hannes gibt es ihm und Daniel hält es an das Bild. "Was machst du?", fragt Hannes genauso leise. "Erklär ich dir später."

"Kann ich euch helfen?" fragt eine Stimme hinter ihrem Rücken. Daniel schaut sich erschrocken um. Ein alter Mann ist aus dem Hinterzimmer aufgetaucht und geht auf Lisa zu. "Das Bild ist schon verkauft. Also seid bitte vorsichtig," meint der Ladenbesitzer. Daniel legt das Lineal schnell weg und tut, als ob nichts gewesen wäre. Lisa kauft eine Vase und die drei verlassen den Laden.

Draußen erklärt Daniel: "Die Steinfigur hat in Wirklichkeit keinen ausgestreckten Arm. Und auch auf dem Museumsbild nicht, da bin ich mir sicher. Wenn ich die Stelle nicht kennen würde, wär mir das aber nie aufgefallen. Ich hab das Lineal benutzt, um zu sehen, worauf sie zeigt." "Und? Mach's nicht so spannend!" "Es gibt drei auffällige Dinge auf dieser Linie. Die alte Eiche im Stadtpark. Das Zifferblatt der Kirchturmuhr und das alte Wirtshausschild vom 'Schwarzen Bären'." "Und was soll das?", fragt Lisa. "Vielleicht ein versteckter Hinweis. Wollen wir mal etwas nachforschen?", fragt Daniel. "Na klar. Morgen Nachmittag geht's los!"

Zwei Stunden später ruft Lisa Daniel an: "Hast du schon gehört? Das Bild wurde aus dem Museum gestohlen." "Hm... Da sucht jemand nach dem Hinweis und er braucht beide Bilder dazu, weil er nicht weiß, wonach er suchen muss. Entweder ist es der Käufer des Bildes oder der Antiquitätenhändler.", antwortet Daniel. "Wir sollten uns auf jeden Fall so schnell wie möglich darum kümmern, bevor der Dieb den Hinweis findet." "Ich rufe gleich Hannes an", sagt Lisa. "Weißt du, ob man die Turmuhr besichtigen kann und wo wir eine Leiter herbekommen?"...


Und das sind einige Vorschläge für das Ende der Geschichte, die ihr uns geschickt habt:



Max

Also gingen die drei zum Bürgermeister
und fragten die Sekretärin ob man den Turm besteigen dürfe. Die Sekretärin sagte natürlich nein. Daniel flüsterte Lisa ins Ohr:" Dann machen wir es eben heimlich." Die drei Kinder wieder aus dem Rathaus. Schnell liefen sie zum Vater von Hannes und baten ihn um eine Leiter. Zuerst regierte Hannes' Vater etwas mißtrauisch, dann konnten ihn die drei aber doch davon überzeugen ihnen die Leiter zu borgen. Schnell liefen die drei mit der Leiter auf den Schultern zum Uhrturm. Dort angekommen, lehnten die Kinder die Leiter an den Turm und stiegen hinauf. Zuerst Hannes, dann Lisa und zuletzt Daniel. Hannes untersuchte alles ganz genau und sagte dann zu Daniel, der ganz unten die Leiter hinaufstieg:"Mir fällt nur auf, dass eine der Ziffern einen Schlitz mit einem Haken dran hat, man könnte dazu fast sagen, es sieht einem Pfeil ähnlich." So stiegen die drei Freunde wieder hinab - als nächstes rannten sie zu dem Gasthaus, wo das Schild "Zum schwarzen Bären" hing. Dort angekommen sah Lisa zum Schild hinauf und ihr fiel abermals auf, dass ein Pfeil nun diesmal nach rechts zeigte, das erzählte sie Daniel und daraufhin gingen sie zur alten Eiche weiter. Den drei Kindern ist inzwischen schon aufgefallen, auf der Turmuhr und auf dem Wirtshausschild auf die alten Eiche zeigten. Nach längerem Suchen fanden sie ein kleines X an der Eiche - über dem X befand sich ein kleiner nach oben zeigender Pfeil, der auf das Loch im Baum wies.

Sie lehnten die Leiter an dem Baum und stiegen hinauf, diesmal war Lisa die erste, da sie die grösste war und die längsten Arme hatte. Sie warf nur einen kleinen Blick in das Loch und schon sah sie in dem hohlen Stamm ein kleines Kistchen. Dank ihrer langen Arme konnte sie das Kästchen mit den Fingerspitzen erreichen und zu sich ziehen. Sie kletterten von der Leiter und öffneten gespannt die kleine Truhe auf. Was sahen sie - es waren lauter Goldduplonen - da jubelten und schrien sie vor Freude. Sie zeigten allen die Dublonen und riefen übermütig:"Hurra, hurra, wir haben einen richtigen Schatz gefunden!".

linie


Richard

Am nächsten morgen trafen sich die drei Freunde in der Schule. "Ich habe heute Nacht über diese ganze Sache noch einmal gründlich nachgedacht, und bin zu dem Schluss gekommen, dass die Karte womöglich ein Hinweis ist. Ich weiß nur noch nicht worauf. Aber wir werden es herausfinden, da bin ich mir relativ sicher." "Aber wie willst du das anstellen?", fragte Hannes. "Ihr werdet schon sehen..."

Nach der Schule begaben sich die drei Freunde auf den Weg zu der alten Eiche, die ja auf dem Weg des ausgestreckten Armes gelegen hatte. Sie bemerkten an ihr nichts auffälliges, und so gingen sie weiter zur alten Turmuhr. Als sie mit der Führung so weit waren, dass sie die einzelnen Zeiger sehen konnten, fiel ihnen wieder nichts auf. Lisa war am Verzweifeln. "Es bleibt nur noch eine Möglichkeit", sagte sie. "Da muss irgendwas im "Alten Bären" sein." Doch als die drei am Alten Bären ankamen, fuhr gerade ein Bagger die letzten Schuttteile davon. Sie fragten den Fahrer, wer den Alten Bären gesprengt habe, und warum. "Das war Nikolaus Wünschel. Der Typ hat Hotelketten in ganz Deutschland. Sehr reich, wie ihr euch vorstellen könnt.

Verdrossen gingen die drei Freunde ihrer Wege. Lisa jedoch, die die ehrgeizigste von den dreien war, ließ dieser fall nicht in Ruhe. Irgendwas musste da sein... Sie schlich sich Nachts (wie shon sooft) aus ihrem Zimmer, vergewisserte sich, ob ihre Eltern schlufen und machte sich mit leisen Schritten aus dem Haus. Sie schlenderte nochmals an den drei geheimnisvollen Orten vorbei, als sie plötzlich eine Knall und einen markerschütternden Schrei vernahm. Sie wusste sofort was wo geschehen war. Als sie an der Turmuhr angekommen war, sah sie den Antiquitätenhändler erschossen am Boden liegen. Sie merkte sofort, dass er tot war und gleich darauf bemerkte sie auch einen Gegenstand, den der Antiquitätenhändler bei seinem Todessturz hatte fallen lassen. Es war ein antiker Kompass. Sie sah ihn sich genauer an, und bemerkte, dass der Süden und der OSten weggekratzt wurden. Außerdem stand da noch mit einem Edding geschrieben: in Gefahr... NW NW NW... sagte Lisa immer wieder. Und dann hatte sie das Rätsel auf einmal gelöst. Nathan Wünschel in Gefahr. Nw war Nathan Wünschel! Der Antiquitätenhändler hatte ihr kurz vor seinem Tod noch den entscheidenden Hinweis gegeben, denn jetzt musste sie nur noch herausfinden, welche Gefahr dies war, und wer der Mörder war. Sie ging zu der alten Eiche, und bemerkte das eine Spinne aus einer Lücke in der Rinde herausgekrabbelt kam, das musste heißen, dass dahinter ein Hohlraum sein müsste. Lisa riss die Borke an dieser Stelle heraus und dahinter befand sich etwas schreckliches. "Eine Bombe!", schrie Lisa unterdrückt. Und auf dem elektronischen Display lief immer die gleiche Nachricht hindurch. "Bombe aktiviert, wenn Platzierung im Hotel erfolgt ist". Lisa nahm die Bombe mit zu sich nach Hause, weil sie genau wusste, wann die geplante Tat ausgeführt werden würde und wer dahinter steckte.

7 Monate später: Heute war es soweit. Lisa glaubte fest daran. Seit das Hotel fertig war, lag sie jeden Tag auf der Lauer um den Mörder und den Destrukteur zu finden. Und da war er. Er war genau der selbe, den Lisa schon vermutet hatte. Willi, der Ober im Alten Bär gewesen war, suchte jetzt gerade verzweifelt in der alten Eiche nach seiner Bombe. Doch er fand sie nicht. Lisa, die schon längst die Polizei verständigt hatte, sprang aus ihrem Versteck und sagte zu Willi: "Wenn du deine Bombe suchst, ich hab sie. Und ich weiß auch was du vorhast, und ich weiß was du dem Antiquitätenhändler angetan hast Willi. Du bist überführt, und nun stell dich der Polizei." "Du kleine Drecksblage, ich werde dich zermalmen..." "Das würde ich lieber nicht machen", schrie in dem Moment ein Polizist hinter Lisa, denn sonst kriegen sie noch mehr Gefängnisstrafe, als sie eh schon haben, verstanden?" Der Alte Willi ergab sich und wurde wenig später zu einer doppelten lebenslangen Strafe verurteilt. Er hatte vor, mit seiner Bombe das frisch gebaute Hotel zu zerstören. Er wollte sich rächen da sein Alter Bär wegen dem modernen Hotel abgerissenw erden musste. Lisa durfte von nun an immer kostenlos in dem neuen Hotel wohnen. Und die Statue bekam einen neuen Arm, der genau auf das neue, strahlende Hotel zeigte.

linie


Adeline

" Ich weiß nicht ob das etwas bringt!", meint Daniel. "Wieso nicht. Das Bild... es hat bestimmt mit dem Raubüberfall zu tun", antwortet Lisa. "Aber", Daniel stockt, "Ich hab es! Klar!" Daniel springt zum Telefon. "Was meinst du?" fragt Lisa neugierig. Aber Daniel sagt kein Wort. Bis Hannes kommt... Alle drei machen sie sich auf den Weg zum Antiquitätenladen.

Das Bild ist noch da. "Was macht ihr denn schon wieder hier?", fragt der Händler nicht gerade freundlich. "Ich glaube ich habe meine Lieblings Briefmarke hier verloren" lügt Lisa. Dann schaut sie auf den Boden und fängt an zu suchen. Der Händler schüttelt nur den Kopf. Daniel schaut noch einmal das Bild an. Dann nickt er. "Ah, da ist sie ja!" Lisa tut so als wenn sie etwas einstecken würde. dann verlassen die drei das Geschäft. "Und nun erzähl uns endlich was los ist" Lisa sieht Daniel erwartungsvoll an. "Lasst uns erst mal dort auf die Bank setzen!" meint Hannes. Alle nicken. Dann sagt Daniel. "Ich kann es euch noch nicht sagen. Erst müssen wir in unsere Straße." Damit steht Daniel auf und macht sich auf den Weg. Hannes und Lisa stöhnen auf und folgen ihm.

Endlich in der Straße angekommen, geht Daniel auf die alte Eiche zu. "Ja, ich hatte recht" jauchzt er. "Was denn?" Lisa sieht ihn schon ein bisschen ärgerlich an. "Also, folgendes. Die Statur auf dem Ladenbild zeigt zuerst auf die Eiche. In der Eiche ist das Datum von morgen eingeritzt. Seht" Wirklich! 4.Juni, dass Datum von Morgen. "Und dann zeigt die Statur auf die Uhr. Sie zeigt neun Uhr an. Ich habe mir das Bild ja noch mal angesehen. Und dann zeigt die Statur auf das Wirtshausschild vom "Schwarzen Bären" Daniel sieht die anderen an "Der Händler hat das Bild gestohlen! Und er hat einen Käufer. Damit kein Verdacht aufkommt hängt er das Bild in den Laden und der Komplize braucht es sich einfach anschauen."
" Klar!" Lisa schlägt sich die Hand auf den Kopf. "Aber woher wissen wir ob Abends oder Morgens um neun Uhr?" fragt Hannes. "Das Wirtshaus ist Morgens nicht auf", erklärt Lisa. Dann gehen die Drei nach Hause. Am nächsten Tag haben sie viel vor.

Und es klappt auch alles. Um neun Uhr Abends schleichen die Drei sich nach draußen zu dem Wirtshaus. Und was sie dort sehen, verschlägt ihnen die Sprache. Der verdächtige Händler kommt mit einer großen Tüte in das Wirtshaus und guckt sich um. Dann hebt sich ein Mann aus der menge und begrüßt ihn. Dann verschwinden die beiden auf die Toilette. Daniel folgt ihnen. "Halt! Egal was du jetzt machst, mach es nicht. Ich ruf die Polizei! Das sind Gangster!" Lisa sah ihn dringlich an. "Okay..." Daniel gibt Lisa sein Handy. Lisa telefoniert kurz und schon stehen die Streifenwagen vor der Kneipe. Der Laden wird geräumt. Und die Diebe gefasst. Die drei Kids sind über glücklich. Am nächsten Tag dürfen sie sogar aufs Polizeirevier, Weingummi essen und Fragen beantworten. Und sie bekommen sogar eine Prämie. 100 Euro für die drei. "Cool!" rufen Daniel, Hannes und Lisa zusammen. Und Hannes fragt "Wollen wir einen Detektivclub gründen?"

linie


Günter

" Ja, ich glaub' schon, dass man die Turmuhr besichtigen kann," sagt Daniel. "O.K. dann treffen wir uns um drei bei der Kirche.""Ja, Hannes da, wer spricht?" - "Lisa hier." - "Oh, hallo! Was giebts'?" - "Naja,das Bild wurde aus dem Museum gestohlen. Und wir wollen jetzt die Turmuhr besichtigen und mit einer Leiter nachsehen, ob etwas wir seltsames finden. Machst du mit?" - "Na klar, wann treffen wir uns?," fragt Hannes. " Um drei bei der Kirche. Ach ja, hast du zufällig eine Leiter zu Hause?" - "Klar doch, ich nehm sie dann mit zur Kirche, bis dann." - "Ja, bis dann."

Um drei bei der Kirche treffen sich die drei und fragen den Pfarrer, ob sie den Turm besichtigen können. Der Pfarrer erlaubt es ihnen und sie gehen sofort rauf. Bei der Uhr angelangt, stellen sie die Leiter auf und Hannes steigt hinauf. "He, da ist was in ein Zahnrad eingerizt," sagt Hannes. "Lies doch vor"sagtDaniel. "O.K. da steht: 'Sieh auf das Wirtshausschild vom Schwarzen Bären, da ist der nächste hinweis.' Das ist alles," agt Hannes. "Dann gehen wir halt hin und schauen nach," sagt Lisa.

Am Wirtshaus schaut diesmal Daniel nach:" He, da steht auch was! 'Gehe sieben Schritte von der Eiche im Park nach Westen, da ist mein Schatz versteckt.' " - "O.K. gehen wir zur Eiche," sagt Lisa. Bei der Eiche im Park gehen sie sieben Schritte nach Westen und finden unter einem Busch eine Steintafel:" Geht nochmal zehn Schritte nach Süden und fangt dann zu Graben an." "Wer hat jetzt eine Schaufel zu Hause?" fragt Lisa. "Ich hab' ein zu Hause," sagt Daniel. "Dann hol sie, aber schnell. Wir gehen währenddessen zu dem Punkt," sagt Hannes. An dem Punkt angekommen ist Daniel auch scho fast da. Als er da ist, fangen sie sofort zu graben an. Plotzlich stoßen sie auf etwas Hartes. Alle freuen sich schon auf den Schatz. als die Kiste endlich frei ist, mrechen sie sie mit der Schaufel auf und drinnen ist ein Zettel drinnen, worauf geschrieben steht:"Wer diesen Zettel findet wird sich sicher denken:'So'n super Schatz' der wirkliche Schatz ist aber der Spaß, den du während dieser Schnitzeljagd gehabt hast." Die drei freunde schauen kurz verwundert drein, aber dann sagt Hannes:"War doch 'ne super Schnitzeljagd, oder?" - "Ja, eigentlich schon," sagen Lisa und Daniel im Chor. "Also dann, bis morgen in der Schule," sagt Hannes. "Ja, bis morgen," sagen Lisa und Daniel. Die drei Freunde gehen zufrieden nach Hause.


zurück

 


© 1997-2009 by Rainer Wehner - Impressum